Oberflächen Inspektion
Die Herausforderung bei
der automatisierten Erfassung von Partikeln auf nicht optisch glatten
Oberflächen, bildet das Erzeugen eines ausreichenden Kontrastes zwischen
Partikel und Oberfläche.Mit einem herkömmlichen optischen Messsystem mit regulärer Beleuchtung kann nicht unterscheiden werden, ob eine bestimmte Struktur der Oberfläche angehört oder durch einem Partikel hervorgerufen wird.

Zur Lösung dieser
Fragestellung wurde am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA ein Messverfahren entwickelt, das auf dem Einsatz der Streiflichttechnik zur Oberflächenbeleuchtung basiert.
Dieses Verfahren ermöglicht es, den rauen Untergrund von den darauf liegenden Partikeln wie ein Filter optisch zu trennen. Das reproduzierbare Verfahren ist integrierbar und automatisierbar.
Das durch das Streiflichtverfahren erzeugte Bild ist so kontraststark,
dass die partikulären Kontaminationen auf technischen Oberflächen
direkt durch die Bildverarbeitung ausgewertet werden kann.
Partikelmesstechnik im Überblick
- Sofortige Ergebnisausgabe
- Anzahl und Größe der Partikel
- Direkte Messung
- Zerstörungsfrei, Reproduzierbar
- Portabel durch Akkubetrieb
- Integrierbar in Prozessanlagen

Schichterkennung
Zur Prüfung der Oberfläche
wird die relative Änderung der Leuchtdichte, aufgrund der Beeinflussung
durch dünne Schichen, gemessen. Durch Referenzierung auf
einer definierten sauberen Oberfläche wird eine Soll-Wert aufgenommen. In anschliessenden Vergleichsmessungen können
Rückschlüsse auf Kontaminationsfilme, wie z.B. Öle, Fette,
Kühlschmierstoffe oder Korrosionsschutz gezogen werden.
Das Messsystem wird durch variabel einstellbare Alarmgrenzen individuell auf die jeweilige Messaufgabe eingestellt um eine IO (in Ordnung) bzw. nIO (nicht in Ordnung) Aussage über den Prüfling zu treffen.


