CO2-Schneestrahlreinigung

CO2-Schneestrahl-Reinigungssysteme
verwenden feste CO2-Eiskristalle als Strahlmedium. Mit seiner
Kombination aus mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften
kann CO2-Schnee verschiedenste Arten von Oberflächen-Verunreinigungen
schonend lösen und abtragen. Das, am Fraunhofer IPA in Stuttgart
entwickelte, Sublimations-Impuls-Verfahren ist das derzeit
leistungsfähigste Verfahren zur Reinigung mit CO2-Schnee.
Durch Entspannung des flüssigen CO2 am Düsenaustritt entsteht ein Gemisch aus CO2-Gas und CO2-Schnee, das mit Hilfe eines Druckluft-Mantelstrahles auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt und auf die zu reinigende Oberfläche gestrahlt wird.
Durch Entspannung des flüssigen CO2 am Düsenaustritt entsteht ein Gemisch aus CO2-Gas und CO2-Schnee, das mit Hilfe eines Druckluft-Mantelstrahles auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt und auf die zu reinigende Oberfläche gestrahlt wird.
CO2 als Reinigungsmittel
Der
CO2-Schnee reinigt schonend, trocken, rückstandsfrei und ist für eine
Vielzahl von Materialien und Materialkombinationen geeignet.
Reinigen mit Überschallgeschwindigkeit bei geringem CO2-Verbrauch

Da für die
Beschleunigung der CO2-Schneekristalle Druckluft verwendet wird, ist
der CO2-Verbrauch deutlich geringer als bei Einstoff-Düsensystemen -
und das bei gesteigerter Leistung.
Wirkprinzipien
- Verspröden von Verschmutzungen durch schnelles Abkühlen, thermische Ausdehnung
- Abrasion durch übertragene Druck- und Scherkräfte
- Lösung von Adsorptionsbindungen (Lösungsmittel)
- Spülung (Volumenzunahme etwa 500fach bei Sublimation)
Verfahrensvorteile
- trockener Reinigungsprozess
- nicht abrasiv
- lösemittelfrei
- umweltfreundlich und ungiftig
- materialunabhängige Reinigung
- rückstandsfreie Reinigung
- stabilisieren von Fertigungsprozessen
- Kostenreduzierung
- Steigern der Qualität in Produkt und Prozess
Das aus recyceltem CO2 gewonnene CO2-Gas
ist nicht brennbar, nichtkorrosiv, ungiftig und umweltfreundlich.


